Als die ersten Getriebesynchronisierungen aufkamen, verbesserten sie die Schaltleistung erheblich. Vor ihrem Einsatz war es dem Fahrer nur mit viel Erfahrung möglich, die Gänge gekonnt und reibungslos zu schalten.
Daher ist eine defekte Getriebesynchronisierung ein großes Problem. Die Symptome eines solchen Defekts sind recht ausgeprägt – es lohnt sich, sie zu kennen.
Das Synchrongetriebe wurde 1919 entwickelt und 1928 dank der Marke Cadillac erstmals in einem Serienfahrzeug eingesetzt. Außerhalb des US-amerikanischen Marktes kam es in den 1950er Jahren zum Einsatz. Seitdem sind immer mehr fortschrittliche Versionen dieser technischen Lösung erschienen.
Die Synchronisierung ist in erster Linie für die Angleichung der Drehzahlen zuständig, bevor die Zahnräder zum Schalten zusammenkommen. Sie ist sozusagen eine Art Bremse, die es zwei Zahnrädern mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten ermöglicht, ihre Drehgeschwindigkeit auszugleichen. Wenn dieses Bauteil in gutem Zustand ist, sollte das Getriebe leise und reibungslos funktionieren. Das liegt daran, dass alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sind und in der Kabine nicht zu hören sein sollten.
Deshalb sind Geräusche wie ein Raspeln beim Schalten kein gutes Zeichen. In den meisten Fällen bedeutet dies, dass sich die Zahnräder bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten überschneiden, was zu einem charakteristischen Geräusch führt. Dies wird meist durch zu schnelles Schalten verursacht. Ein verschlissener Zahnriemen haftet beim Synchronisieren der Wellendrehung nicht am Ritzel und verursacht ein unangenehmes Schleifgeräusch. Zu frühes Schalten kann auch zu Verschleiß oder Zahnbruch im Getriebe führen.
Eine Hand, die ständig auf dem Schalthebel ruht, ist ein weiterer Grund für den schnelleren Verschleiß von Synchronisierungen. Die Spannung auf dem Hebel kann dazu führen, dass die Schieber und der Synchronring unnötig verschleißen, was die Funktionsweise des Getriebes beeinträchtigt. Die Synchronisierung sollte daher immer in einwandfreiem Zustand sein. Dies ist nicht nur für die Leistung der anderen Komponenten ratsam, sondern auch für die Sicherheit.

Die wichtigsten Symptome, die auf eine defekte Getriebesynchronisierung hinweisen können, sind Ölleckagen, Geräusche, Reibung oder Widerstand.

In solchen Fällen sollte eine Inspektion mit der Überprüfung des Ölstands beginnen. Langfristige Leckagen, z. B. an der Getriebedichtung, der Antriebswelle oder unter der Ölablassschraube, können zu schnellem Verschleiß oder sogar zum Stillstand des Fahrzeugs auf der Straße und zu kostspieligen Reparaturen führen.