Wie kann das passieren?
Glykol gelangt meist durch ein Kühlmittelleck in das Automatikgetriebe. Es reagiert dann chemisch mit den Reibbelägen und führt dazu, dass diese sich auflösen, genauer gesagt, dass sie vollständig zerstört werden. Die mit dem Getriebeöl vermischten Glykolmoleküle zirkulieren durch das Automatikgetriebe und verursachen große Schäden.
Woran erkennt man die Gefahr eines Glykol-Lecks in einem Automatikgetriebe?
Kleinste Leckagen von Kühlmittel in das Getriebeöl können sich durch ein Durchrutschen des Getriebes, der Wandlerkupplung oder sogar durch einen kompletten Ausfall des Antriebs bemerkbar machen.
Welche Getriebe sind am anfälligsten für Mikrolecks?
Aus der Beobachtung der Situation auf dem Markt für Automatikgetriebe lässt sich schließen, dass die Getriebe von Mercedes, Volvo und Opel am anfälligsten für Leckagen sind. Auch Automatikgetriebe, die nicht abgedichtet sind, können ähnliche Schäden erleiden.
Wie verhindert man ein Überfluten des Automatikgetriebes?
Wenn Sie feststellen, dass ein Leck aufgetreten ist, sollten Sie sofort aufhören zu fahren, da Sie damit nur das Ausmaß des Schadens vergrößern. Auf jeden Fall sollte das glykolhaltige Getriebeöl gewechselt und neues Öl eingefüllt werden. Ist der Schaden am Automatikgetriebe groß, kann es notwendig sein, einige Komponenten zu ersetzen, z. B. Kupplung, Gummi oder Scheibe. Der Austausch von Getriebekomponenten dieser Art kann am kostspieligsten sein.
Wie Sie sehen, kann Glykol im Getriebeöl eines Automatikgetriebes zu erheblichen Kosten bei der Reparatur führen. Es lohnt sich, dies zu vermeiden, indem man zum Beispiel regelmäßige Inspektionen des Automatikgetriebes, Ölwechsel oder Dichtheitsprüfungen vornimmt.