Es ist weltweit das am häufigsten eingesetzte Getriebe. Obwohl im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Typen entwickelt wurden, ist das klassische Getriebe immer noch die beliebteste Wahl der Hersteller. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie sich im Laufe der Jahre nicht weiterentwickelt hat.
Das Schaltgetriebe ist so konstruiert, dass sich die Gänge einlegen lassen, d. h. die Übersetzungen verändert werden können. Dazu überträgt ein Zahnradsatz auf der Kupplungswelle den Antrieb auf ein Zwischenwellenrad. Auf der Zwischenwelle und der Hauptwelle befinden sich jedoch Räderpaare, mit denen die Gänge direkt geschaltet werden können. Ein Paar steht für einen anderen Gang.
Reibzahn-Kupplungen sind ein wichtiger Bestandteil. Die schwenkbar gelagerten Räder sind über diese mit einander verbunden. Diese Komponenten werden als Synchronisatoren bezeichnet. Wenn ein Gang eingelegt ist, werden alle anderen Radpaare automatisch ausgekuppelt. Der Schmierstoff, d. h. das Öl, in dem alle Komponenten gebadet sind, spielt ebenfalls eine sehr wichtige Rolle für die Gesamtfunktion des Getriebes.
Die große Aufgabe in modernen Getrieben übernehmen die Synchronisatoren. Sie sorgen dafür, dass die Gänge nicht so schnell abgenutzt werden, dass ein unerfahrener Fahrer den Mechanismus nicht durch unsachgemäßes Schalten beschädigt (was bei älteren Klauenkonstruktionen häufig der Fall war). Die Lösung für dieses Problem besteht darin, die Wälzlager so zu gestalten, dass die wichtigsten Komponenten nicht übermäßig abgenutzt werden.
Die Stille der Arbeit ist ein wünschenswertes Merkmal des Schaltgetriebes, das besonders von Fahrern hervorgehoben wird. Natürlich versuchen die Hersteller, möglichst leise Getriebe zu bauen, um die Geräuschemissionsnormen zu erfüllen. Es ist gut, wenn das Getriebe leichtgängig ist und die Geschwindigkeit der einzelnen Komponenten durch die oben erwähnten Synchronisiereinrichtungen gesteuert wird.
Was ist sein wichtigstes Merkmal, und zwar unabhängig von der Gestaltung des Schaltgetriebes? In erster Linie geht es um Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Viele Menschen denken, dass Getriebe gepanzert, wartungsfrei und unverderblich sind. Das stimmt natürlich nicht ganz, und ein gutes Getriebe ist eines, bei dem der Fahrer nicht nach 100.000 km Laufleistung das Getriebe wechseln muss.
Wie pflegt man ein Schaltgetriebe?
Das größte Problem ist die Überhitzung dieses Bauteils. Dadurch verringert sich die Lebensdauer erheblich. Daher ist es besser, nicht mit hohen Drehzahlen zu fahren, vor allem, wenn es lange dauern soll. Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch viel sicherer für das Schaltgetriebe.
Interessanterweise beschädigen viele Fahrer unwissentlich das Getriebe, indem sie beispielsweise das Kupplungspedal beim Gangwechsel nicht durchtreten. Das Getriebe lässt Sie natürlich auch in diesem Fall schalten aber es muss Zeit haben, die Gänge in der neuen Position richtig auszurichten, daher ist es wichtig, das Pedal ganz durchzudrücken. Es ist auch besser, die Zündung nicht abzuschalten, d.h. z.B. bei 100 km/h nicht in den zweiten Gang herunterzuschalten.
Erfordert das Schaltgetriebe eine besondere Behandlung?
Auch wenn viele Hersteller der Meinung sind, dass die Konstruktion eines Schaltgetriebes keinen Ölwechsel während seiner Lebensdauer erfordert, lohnt es sich dennoch, dies von Zeit zu Zeit (aber wirklich nur selten) zu tun. Es trägt auch dazu bei, dass das Getriebe schneller, komfortabler, leiser und länger läuft und während des Betriebs nicht zu sehr überhitzt.