Das Klauengetriebe ist die einfachste und älteste Bauart dieser Art. Charakteristisch für seine Konstruktion ist die große Anzahl an Zahnrädern, die sich konstruktiv deutlich von denen manueller Getriebe unterscheiden. Sie sind frei von Hinterschnitten und Rundungen, wodurch das Gesamtsystem große Drehmomente schadlos übertragen kann.

Aufgrund der oben erwähnten Haltbarkeit wurden Klauengetriebe bis vor Kurzem gerne in Rennwagen eingesetzt.

Sie haben allerdings in den Augen der Hersteller „normaler“ Autos nie Anerkennung gefunden. Grund? In Fahrzeugen, die für alltägliches, leises Fahren gedacht sind, macht der Einsatz von Klauenschaltungen keinen Sinn – sie erzeugen viel Lärm, schleifen beim Gangwechsel und haben keine Synchronisierungen, was einen reibungslosen Gangwechsel deutlich erschwert.